Monatsarchiv: August 2011

Nachts.

Die Bettdecke ist angenehm warm, die Matratze fühlt sich gut an – seit zehn Tagen wieder die erste Nacht im eigenen Bett. Alles ist perfekt.

Nein, doch nicht. Oft lag ich in eben diesem Bett und wartete. Wartete, dass ich anrufen kann oder soll. Geschichten eines Betrunkenen. Manche finden das wohl nervig, ich fand es unterhaltsam und wert, lange wach zu bleiben. Ich schaue ins WhatsApp meines Zweithandys. Nur eine handvoll Nachrichten. Eine lautet: »Du mir doch auch. :) «.

Ja, ich war es. Ich weiß es. Ich war wichtig. Bin ich es immer noch oder bin ich vergessen? Ein halbes Jahr, zwei Besuche, viel Spaß. Das soll es gewesen sein? Ich verstehe es nicht. Freundschaften sind wichtig, egal ob sie im realen Leben oder mithilfe des Internets geschlossen wurden. Zumindest dachte ich das.

Du hältst dich für einen guten Menschen. So, wie ich dich erlebte, bist du das auch. Bitte zeig es mir wieder.

Tu me manques !


Blogparade: Wie 1.0 bist du (noch)?

Ja, da mach ich halt auch mal bei sowas mit. Zum einen, weil ich mit meinem eigentlich seit einem Monat geplanten Blogeintrag nicht weiterkomme und zum anderen, weil ich das Thema eigentlich recht interessant finde.

1. CDs oder MP3-Player?

Ich mochte CDs nie wirklich, da ich zuhause recht selten Musik höre. Alle CDs, die ich je besaß wandelte ich in MP3-Dateien um und spielte sie zuerst auf meinen MP3-Player, später auf meinen iPod.

2. Festnetz oder Mobiltelefonie?

Da ich nur bei meinen Eltern Festnetz habe, 50/50. Festnetz ist mir allerdings für längere Gespräche lieber. Mit dem Handy telefoniere ich sowieso selten und wenn, dann nur wenige Minuten.

3. Handy oder Smartphone?

Seit 2009 Smartphone, mit einem »normalen« Handy käme ich nicht mehr zurecht, da das einfach nicht meinen Ansprüchen entspricht (s. o.).

4. Notebook oder Tablet-PC?

Wenn ich mal einen PC benutze, was nicht oft der Fall ist, Notebook. Sonst iPhone. Ich nutze mein Notebook größtenteils für Uni-Mitschriften und um Filme zu schauen. Fast alles andere erledige ich mobil.

5. Buch oder eBook-Reader?

Buch. Man braucht keinen Strom und kann Bücher überall mit hinnehmen. eBook-Reader sind mir zu anfällig gegen äußere Umstände. Außerdem mag ich das Gefühl von Papier.

6. Brettspiel oder Spielkonsole?

Nichts von beidem. Ich hatte noch nie einen Zugang zu Spielen, Gesellschafts- oder PC-.

7. Tagebuch oder Weblog?

Für beides fehlte mir schon immer das Durchhaltevermögen. Ich versuchte früher, Tagebuch zu führen, gab das aber nach drei Einträgen innerhalb zweier Wochen auf.

8. Bargeld oder EC-Karte?

Bargeld. Mit Karte hebe ich nur Geld ab und bezahle Fahrkarten oder in Online-Shops.

9. Poesiealbum oder social network?

Ein Poesiealbum besitze ich nicht, trage mich aber gern in die anderer ein (Das passierte 2010 und 2011 jeweils einmal – Grüße an Lausi und Niki :) .

10. Kabel-SAT-TV oder IP-TV?

Da es bei uns weder DSL, noch IP-TV gibt, Kabel.

11. Videothek oder Online-Videothek?

Online-Videothek. Ich entscheide meist spontan, welchen Film ich schauen will und will dabei nicht von dem begrenzten Angebot von Videotheken abhängig sein.

12. Ladengeschäft oder Online-Shop?

Alltägliches in Läden, sonst eher Online-Shops, allein schon der Bequemlichkeit und meines Wohnortes wegen. (Dreckskaff ohne Läden, oder so).

13. Brief oder E-Mail?

Brief. Ich schreibe sowieso selten längere Texte, lieber chatte oder telefoniere/skype ich. Briefe sind in speziellen Situationen angebracht und etwas Besonderes. E-Mails werden niemals (handschriftliche!) Briefe ersetzen können.

14. Urlaubspostkarte oder MMS?

Postkarte. Da ist wieder dieser Handschrift-Faktor und die Zeit, die man für Freunde beim Schreiben aufwendet.

15. Papierrechnung oder Online-Rechnung?

Bei meinen Verträgen habe ich meist einen guten Überblick, schon während des laufenden Monats, deshalb reicht mir eine Online-Rechnung. Bei (Online-)Bestellungen sieht das anders aus, da habe ich lieber eine Papierrechnung.


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.